Salvador

Rasse: Galgo
Geschlecht: Rüde
Alter: 20.02.2015
Grösse: 62 cm
Gewicht: 28 kg
Reisefertig ab: sofort

MMK: negativ
Kastriert: ja
Kupiert: nein
Standort: Spanien
Startpate: Sabine K.
Pate: Stefan + Bianca B.

Mit Katzen: ja
Mit Kindern: ja
Mit Hunden: ja

Soeben, am 22.02.2017, wurde Carmen von einem Herrn angerufen, der auf seinem Abendspaziergang einen verletzten Galgo aufgelesen hat. Der arme Engel ist dem Herrn hinterher gehumpelt, so gut es in seinem Zustand ging. Vermutlich hat er ein gebrochenes Bein.
Als wäre das nicht genug hat er am Hals eine blutende Wunde und ein verbranntes Ohr. Sein Ex-Besitzer hat wirklich ganze, aber absolut abscheuliche und grausame Arbeit geleistet, dass er unerkannt bleibt. Der Chip wurde rausgeschnitten, und die Tätowierung im Ohr verkokelt.
Der Galgo wurde von dem netten Herrn in die Klinik gebracht, wo Carmen nun hinfährt um ihn zu holen.

Beschrieb:
Salvador ist neugierig und verspielt Mit dem Team im Spanien sehr verschmust. Bei Fremden, z.B. Freiwilligen im Refugio, die ihn in die Halle bringen wollen, schreckt er zurück, wenn man ihn anfassen will. In der Gruppe mit anderen Hunden ist er sehr sozial. In einem neuen Zuhause wird er sich öffnen, was aber sicherlich etwas Zeit brauchen wird. Dies sicherlich auch aufgrund seiner Vergangenheit - 05.04.2018 Carmen

Hier einige Stichwörter zu Salvador:

  • sozial mit Hunden
  • verspielt
  • neugierig
  • zutraulich
  • freundlich
  • gruppentauglich
  • menschenbezogen
  • fröhlich

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News, 23.02.2017:
Salvador's Röngtenbilder wurden heute an den Spezialisten übermittelt.
Nach Durchsicht der Bilder kam er zu dem Schluss, dass es sich um einen alten, aber auch sehr "speziellen" Bruch der linken Vorderpfote handelt. Nicht wie sonst üblich - es sind normalerweise meist beide Knochen gebrochen - ist bei unserem neuesten Engel nur ein Knochen gebrochen.
Nach Rücksprache mit Carmen meinte der Spezialist, er würde Salvador nicht operieren! Der zweite Knochen ist nicht beschädigt und kann dadurch die Heilung der anderen Knochens unterstützen, da er "alles zusammen hält".
Aufgrund der Zeit, die seit dem Bruch bereits vergangen ist, hat Salvadors Körper bereits begonnen sich selbst zu regenerieren und den Knochen wieder aufzubauen und zu heilen.
Eine Operation in der momentanen Situation, noch dazu erschwert durch die starke Infektion, wäre kontraproduktiv und nicht optimal. Mittels einer Antibiotika-Kur wird nun die Infektion bis auf Weiteres behandelt.
Unser Schatz durfte heute bereits nach Hause, im wahrsten Sinn des Wortes. Der Engel ist ab sofort in der Hausgruppe. ❤️
Carmen hofft, da Salvador große Angst hat, dass er durch das Zusammenleben mit den anderen Fellnasen der Hausgruppe sowie durch die stete Betreuung der Zweibeiner, rasch wieder Vertrauen fast und es ihm psychisch besser geht. Dies würde seine Genesung sicherlich voran treiben ❤️
Salvador, bitte hab Vertrauen in uns ! Wir werden dich bei deiner Genesung mit all unseren Möglichkeiten unterstützen ❤️ Wir sind froh, dass du nun bei uns bist ❤️

News, 22.02.2017 um 20.45h:
Carmen ist nun in der Klinik angekommen und hat den armen Engel in Empfang genommen.
Der hübsche Schatz musste die letzten Tage und Wochen unfassbare Schmerzen ertragen. Sein Vorderbein weist einen alten Bruch auf, um den sich bereits eine riesige Infektion gebildet hat.
Um den Besitzer nicht mehr ausfindig machen zu können, hat dieser dem Süssen kurzerhand und brutal den Chip aus dem Hals geschnitten. Das eine Ohr ist weist eine Brandnarbe auf, was darauf schliessen lässt, dass die Tätowierung weggekokelt wurde.
Wir sind geschockt und unfassbar traurig. Warum? Warum wird dieses Wesen einfach "illegal entsorgt"? Weggeworfen, wie Abfall. Herkunft unkenntlich gemacht. Warum?? Wieso wurde der feige, verabscheuenswürdige Weg gewählt? Wieso kann man nicht Kerl genug sein und aufrechten Hauptes auf uns zugehen und im Dialog um Hilfe bitten?
Salvador, so heisst dieser Engel, muss die Nacht in der Klinik bleiben, damit er bestmöglichst versorgt werden kann. Das oberste Ziel unserer Ärzte ist es, die Infektion in den Griff zu kriegen.
Carmen lässt Salvador nicht gerne in der Klinik, da er unfassbare Angst hat. Gerne würde sie ihm im Refugio zeigen, dass sein Martyrium nun vorbei ist. Doch es ist unumgänglich, dass er, natürlich gut betreut, in der Klinik bleibt. Morgen werden die Röntgenbilder des Beinbruches an die Spezialisten geschickt um zu schauen, wie weiter behandelt werden soll.

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