Fina

Fina wurde heute, dem 30.04.2015 aus der Tötungsstation gerettet. Sie ist in einem fürchterlichen Zustand! Ihre Zehen wurden warscheinlich verätzt, ebenso in ihrem Gesicht, um Nase und Mund, weist sie Verätzungen auf. Sie scheint wild zu sein, wobei wir aber noch nicht viel über sie sagen können, da sie bei unserem TA sofort narkotisiert wurde. Sie wird nun untersucht und unter beobachtung bleiben. Es geht ihr sehr schlecht und wir hoffen sie packt das!

Du wundervoller Engel eine bessere Zukunft wartet auf dich! Halte durch! Wir schicken dir Kraft. <3 <3 <3

Willkommen bei Parenas! <3 <3 <3

Weiter Infos zu ihrem Charakter und Wesen folgen, sobald wir sie besser kennen.

News, 02.05.2015
Unser Tierarzt hat bestätigt, dass die Wunden von Fina von einer Verätzung stammen. Die Zehen ihrer Vorderpfote sind abgeätzt, ihr Knochen steht hervor und sie hat keine Krallen mehr. Durch ihr Wundlecken, hat sie sich zusätzlich ihre Nase und ihren Mund verätzt. Körperlich geht es dem armen Engel einigermassen und sie ist stabil. Jedoch psychisch ist sie schrecklich angeschlgen und verängstigt. Es ist nur möglich sie anzufassen, wenn sie narkotisiert ist, den Fina hat sehr grosse Angst, besonders vor Männern! Carmen hat bereits wenig ihr Vertrauen gewinnnen können und darf sie anfassen. Doch anfangs zittert sie fürchterlich am ganzen Körper, was sich dann langsam legt. Wir nehmen an, dass Männer ihr diese Verletztungen zugeführt haben und dass ihr Schmerz und die Angst sehr tief sitzen! Am Montag wird ihre Verband gewechselt und wir hoffen nun, dass zu mindest ihre äusseren Wunden schnell verheilen. Denn ihr Inneres wird viel Zeit brauchen um wieder ganz zu Vertrauen.
Es kommen nun bessere Zeiten auf dich zu, ohne Schmerz und Leid! Ungehäuer haben dich gebrochen, doch wir werden dir zeigen, was es heisst geliebt und umsorgt zu werden, damit du irgendwann wieder die stolze, wunderschöne und starke Fina bist, die tief in dir schlummert.

 

Autor: Carmen Krauer

Ein Engel, der ist nie allein!

Fina, was für Quallen musstest du auf unserer Erde erleiden. Die Schmerzen, die Angst, das Leid all dass hast du still über dich ergehen lassen. Wir haben um dich gekämpft... doch es war zuviel. Der letzte Dienst, den wir dir noch ermöglichen konnten, ist dir ein würdevolles Ende zu schenken. Ohne Schmerzen, ohne Angst bei Menschen die dich liebten....

Das Leid ist gross über den Verlust von dir... aber weisst du was? Ich bin auch glücklich! Den ich weiss genau, wie die Engel die gestern in ihren Familien willkommen geheissen wurden, bist auch du mit offenen Armen und voller Liebe auf der anderen Seite empfangen worden!
Wir sind dankbar dafür, auch wenn uns nur ne kurze Zeit vergönnt war, dich kennen gelernt zuhaben.

Still, seid leise,
es ist ein Engel auf der Reise.
Er wollte nur kurz bei Euch sein,
Warum er ging, weiss Gott allein,
vergesst ihn nicht, er war so klein.
Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück,
in meinem Herzen ein grosses Stück.
Er wird jetzt immer bei Euch sein,
vergesst ihn nicht, er war so klein.
Geht nun ein Wind an mildem Tag,
so denkt, es war sein Flügelschlag.
Und wenn ihr fragt, wo mag er sein?
Ein Engel, der ist nie allein!
Er kann jetzt alle Farben sehn,
auf Pfoten durch die Wolken gehn
und wenn ihr ihn auch so vermisst
und weint, weil er nicht bei Euch ist,
dann denkt, im Himmel, wo's ihn jetzt gibt,
erzählt er stolz:
Ich werd geliebt!

 

Autor: Carmen Krauer

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