❤️Gedanken von Carmen - 3 Wochen vor Beginn der Jagdsaison❤️

von Parenas Pfotenhilfe (Kommentare: 0)

Am 1. Oktober ist es wieder soweit, die Jagdsaison in Spanien beginnt.
Nach wie vor schaue ich dieser Zeit mit Anspannung und Angst entgegen, da wir nie wissen, ob unsere Kapazität reicht, um all die Engel aufzufangen, die aus selektiert werden.
Nach vielen Jahren der Aufklärungsarbeit, vielen Gesprächen mit den Galgueros vor Ort und dem schrittweisen Aufbau eines Vertrauens dieser in mich, mischt sich aber mit jedem Jahr auch etwas mehr Zuversicht und Hoffnung unter die Angst und die Anspannung.
Ich sehe, dass meine Arbeit Früchte trägt, jedes Jahr ein bisschen mehr.
Die Hunde werden nicht mehr einfach auf der Strasse ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen, die Galgueros rufen mich an, damit wir die Engel sichern und ihnen damit eine Zukunft ermöglichen können.
Dies ist ein so grosser Schritt in die richtige Richtung, der viel Zeit, Energie und Arbeit in Anspruch genommen hat. Umso schöner ist es, zu sehen, dass sich etwas verändert hat. Und jeder Engel, der dadurch gerettet wird, ist ein Zeichen dafür, dass sich die Arbeit mehr als gelohnt hat.
Manchmal ist es in all dem täglichen Leid schwer zu sehen und zu spüren, wieviel sich bereits verändert hat. Dass es durch meine Aufklärungsarbeit viel weniger Hunde auf Carmonas Strassen hat. Dass ich keine Galgos mehr an Bäumen hängen sehe. Dass die Hunde nicht mehr ausgesetzt oder in Brunnen geworfen werden, oder mit einer Schrotkugel im Kopf enden.
Weil die Galgueros mich anrufen, und wir die Hunde abholen dürfen. Weil sie inzwischen sogar bereit sind, noch etwas zu warten, und für die Hunde zu sorgen, bis wir Platz haben, um sie aufzunehmen. Und dafür bin ich dankbar. Nicht, weil ich die Galgueros oder die Jagd unterstützen möchte. Aber ich bin dankbar für jeden Engel, dem ich dadurch das Leid ersparen kann, das ihn früher erwartet hätte.
Dennoch bin ich mit der Aufklärungsarbeit noch lange nicht am Ende angelangt. Ich werde nicht aufhören, mich dafür einzusetzen, dass weniger Hunde gezüchtet werden, und dass das Bewusstsein dafür, dass Jagdhunde wunderbare Lebewesen sind, die es verdient haben, geliebt zu werden und in Sicherheit zu leben, in der Bevölkerung stetig weiter steigt.
Ich werde auch dieses Jahr alles in meiner Macht stehende tun, damit wir möglichst viele Engel retten können, die während der Jagdsaison ausselektiert werden. Damit sie danach ein Leben in Sicherheit führen können und erfahren dürfen, was Liebe, Zuneigung und Vertrauen bedeutet, und wie sich ein Sofa anfühlt.
Und ich danke euch allen für eure Unterstützung.❤️
Eure Carmen❤️
 
Teil 2, 10.09.2024
Gedanken und Verarbeitung von Carmen zum nahenden Start der Jagdsaison - ❤️Victoria❤️
Freude und Leid liegen im Tierschutz so oft so nahe beieinander. Auf jeden Moment der Dankbarkeit und Freude, dass ein weiterer Engel gerettet wurde, dass die Arbeit der letzten Jahre Früchte trägt, folgen Momente der Verzweiflung, der Machtlosigkeit und der Trauer. Die Zeit reicht nie, um das Erlebte, die Verluste zu verarbeiten, denn die nächsten Notfälle warten immer bereits.
Ganz besonders während der Jagdsaison.
Jeder einzelne Engel, den ich in all den Jahren kennenlernen durfte, hat Spuren in meinem Herzen hinterlassen. Viele durfte ich mit einem lachenden und einem weinenden Augen in ihr neues Leben bei ihren Adoptanten entlassen, um manche haben ich und mein Team rund um die Uhr gekämpft, oftmals mit Erfolg, dennoch konnte ich manche nur auf ihrem letzten Weg begleiten und sie in Liebe gehen lassen. Sie alle haben ein Stück von mir mitgenommen.
Das Schicksal vieler Engel bleibt unvergessen, aber gerade im Hinblick auf die Jagdsaison gibt es einige, die mich jedes Jahr erneut einholen.
Eines davon ist das von Victoria.
Als ich am frühen Abend einen Anruf der Galgueros bekam, dass sich auf dem Feld, auf welchem sie ihre Hunde laufen liessen, eine schwer verletzte Galga befand, welche sich ihren Hunden genähert hatte. Sie sei angefahren worden, und habe ein gebrochenes Bein, sie blute und man könne den Knochen sehen. Ich machte mich sofort auf den Weg, um den verletzten Engel zu suchen. Auf einem riesigen Feld, mit unzähligen Möglichkeiten, sich zu verstecken, suchte ich sie, und die Galgueros warteten mit ihren Hunden in der Nähe des Autos. Als ich sie fand, floh sie natürlich zunächst, verängstigt und voller Schmerzen, mit blutendem und herabhängendem Bein.
Glücklicherweise entschied sie sich, nicht zurück zur Strasse zu laufen, sondern wählte den Weg in Richtung der Galgueros, welche mit ihren Hunden warteten und dabei halfen, den verletzten Engel zu sichern.
Was an Emotionen und Gedanken in solchen Momenten jeweils da ist, ist überwältigend und kaum in Worte zu fassen.
Da war Dankbarkeit dafür, dass mich die Galgueros angerufen hatten, Dankbarkeit dafür, dass meine jahrelange Arbeit dies ermöglicht hat, Angst davor, den verletzten Engel nicht zu finden, oder nicht schnell genug, denn ein offener Bruch lässt einem nicht viel Zeit, bis es zu einer Infektion kommt. Der Moment der Erleichterung, als ich die verletzte Galga entdeckte, welche sogleich in erneute Angst umschlug, als sie Richtung Strasse floh. Hoffnung, als sie in Richtung der Galgueros abbog, Dankbarkeit, als sie mithilfe der Galgueros gesichert werden konnte. Die Anspannung, die in diesem Moment von mir abfiel, wurde durch eine neue ersetzt. Die Angst um den Engel, die Hoffnung, dass wir ihr helfen können, die Dankbarkeit für die Unterstützung durch all die Pareaner, die für ihre Behandlung spendeten und diese möglich machten.
❤️Victorias❤️ Bruch konnte operiert werden, sie hat gekämpft, und wir mit ihr. Sie hat langsam Vertrauen gefasst, und Körper wie Seele begannen zu heilen.
Heute lebt Victoria bei ihrer Familie.
Ihre Geschichte ist und bleibt für mich aber ein Sinnbild für die Veränderung, die meine Aufklärungsarbeit ermöglicht hat, und wird mir für immer in Erinnerung bleiben.❤️
Eure Carmen❤️

Teil 3, 15.09.2024:
Gedanken und Verarbeitung Carmen zur Jagdsaison - ❤️Elfo❤️ 
Wie oft bekam ich noch vor einigen Jahren während der Jagdsaison Anrufe, dass irgendwo ein ausgesetzter Galgo herumirrt. Auch das war schon ein grosser Fortschritt zur Anfangszeit, denn damals informierte mich niemand, es interessierte niemand, was aus den ausgesetzten Engeln wird.
Auch ❤️Elfo❤️ war einer dieser verlorenen Engel. Ich bekam einen Anruf, dass sich auf einem riesigen Feld befindet, in einer unbewohnten Gegend ein Galgo mit einem Strick um den Hals befand. Am 29.04.2021 machte ich mich zum ersten Mal auf den Weg, um ihn zu sichern. Ich wusste damals nicht, dass es über einen Monat dauern würde, bis der verängstigte Galgo im Refugio ankommen würde.
Jede Rettung ist anders, und ich weiss nie, was mich genau erwartet: In welchem Zustand sich die Engel befinden. Wie lange sie schon auf der Strasse sind. Wieviel Zeit mir bleibt, um ihnen helfen zu können.
Jede Rettung erfordert Zeit, Geduld, Aufmerksamkeit und Ruhe. Die Tiere sind oft verängstigt, verletzt, verwirrt. Die Sicherheit der Tiere und meines Teams stehen für mich immer an erster Stelle, und doch muss ich manchmal innert Sekunden entscheiden, welches Risiko ich eingehen kann und muss, um einen Engel zu retten.
❤️Elfos❤️ Angst vor Menschen war riesig. Was musste er erlebt haben, um soviel Angst zu haben, dass alle Geduld und alles noch so leckere Futter diese zunächst nicht überwinden konnten. Ich habe viele Stunden in seiner Nähe verbracht, wir haben begonnen, ihn anzufüttern, in der Hoffnung, dass er an dem einigermassen sicheren Platz bleibt, und irgendwann seine Angst überwinden würde.
Tag für Tag fuhr ich mit meinem Team dahin. Über einen Monat lang. Auf jeder Fahrt dahin die Ungewissheit, ob wir ihn wieder finden würden, ob er unverletzt war, ob er eine weitere Nacht alleine draussen überstanden hatte. Jeden Tag die Hoffnung, mit ihm zusammen zurück in die Sicherheit des Refugios fahren zu können.
Elfo brauchte über einen Monat, bis er soviel Vertrauen in mich hatte, dass eine Sicherung möglich war. Diesen Moment werde ich nie vergessen. Die Anspannung eines ganzen Monates fiel von mir ab. Endlich konnten wir den Engel in Sicherheit bringen.
Nachdem er uns so lange nicht vertraut hatte, und seine Angst ihn so lange hatte auf seine Rettung warten lassen, war es beinahe unglaublich, wie schnell er im Refugio Vertrauen zu mir und einigen Teammitgliedern fassen konnte. Wie menschenbezogen und anhänglich er nach kurzer Zeit wurde.
Solche Erlebnisse lassen mir jedesmal erneut das Herz aufgehen, und doch bleibt da auch immer etwas Schmerz. Was musste dieser wunderbare Engel erleben, dass er eine solche Angst vor den Menschen entwickelt hatte. Und wie sehr war er trotzdem bereit, den Menschen nach kurzer Zeit eine neue Chance zu geben und ihnen ihr Vertrauen zu schenken.
Dieses Vertrauen der Hunde in uns Menschen, ihre Treue und ihre Zuneigung sind etwas so wunderbares, und gleichzeitig macht es diese Engel so verletzlich.
❤️Elfo❤️ hat inzwischen seine Familie gefunden, und erfährt weiterhin dir Sicherheit und Liebe, die er so sehr verdient hat.
Mir wird er immer in Erinnerung bleiben, und ich wünschte mir von Herzen, dass kein Engel mehr so sehr in seinem Vertrauen in den Menschen erschüttert würde, dass er über Wochen und Monate die Einsamkeit auf einem verlassenen Feld dem Kontakt zu uns Menschen vorziehen muss. 
Eure Carmen❤️
 
Teil 4, 21.09.2024:
Gedanken und Verarbeitung Carmen zur Jagdsaison - ❤️Destiny❤️
Ein weiterer Engel, dessen Schicksal ich nie vergessen werde, war ❤️Destiny❤️. Auch sie war ein Opfer der Jagdsaison. Ausselektiert und ausgesetzt, weil sie wohl nicht gut genug für die Jagd war. Vielleicht war sie auch einfach zu klug und hat sich nicht an die Regeln gehalten, die für die Hasenjagd gelten. Ein Galgo muss dem Hasen auf genau dem Weg folgen, den der Hase vorgibt. Ein kluger Galgo, der dabei eine Abkürzung nimmt, um den Hasen zu erwischen, gilt als schlechter Jäger.
Wieso auch immer man sie für untauglich hielt, Destiny wurde ausgesetzt und landete in ihrer Verwirrung und Angst, wie so viele andere Engel auch, verletzt auf der Strasse.
Wir erhielten einen Anruf, dass eine Galga verletzt im Strassengraben läge. Sofort machten wir uns auf den Weg, um sie zu sichern. Bei solchen Sicherungen auf grossen Strassen ist immer besondere Vorsicht geboten, denn kaum jemand bremst für einen verletzten Galgo, manche auch für Tierschützer nur mangels Alternativen.
Als wir ankamen, fanden wir eine Galga mit einem offenen Beinbruch vor, welche vor Angst und Schmerzen schrie, dass es uns durch Mark und Bein ging. Die Schreie enthielten all das erlebte Leid, all die Schmerzen, all die Verlorenheit und Verwirrung und all die Angst dieses Engels. Sie trafen mich mitten ins Herz, und sie brannten sich unwiderruflich in mein Gedächtnis ein.
Ich näherte mich dem schwarz-weissen Engel, und nachdem sie nur einige wenige Schritte fliehen wollte, schenkte sie mir, trotz all ihrer Schmerzen und all ihrer Angst, ihr Vertrauen. Sie liess sich sichern und beruhigte sich etwas. Es schien, als habe sie verstanden, dass wir gekommen waren, um ihr zu helfen.
Destiny hatte einen offenen Beinbruch und einige Verletzungen, die operiert und behandelt wurden. Nach der Operation weinte sie nochmals ganz arg, weil sie Schmerzen hatte. Die Medikamente wurden dann aber natürlich sofort so angepasst, dass der Engel gut und schmerzfrei schlafen und sich erholen konnte.
Danach musste Destiny nie wieder so sehr weinen oder sogar schreien, wie damals, als wir sie gefunden haben. Der Bruch und die Wunden heilten, und auch die Seele begann langsam zu heilen, sodass sie nach einiger Zeit in ein wunderbares zu Hause ziehen durfte.
Destiny geht es gut, und darüber bin ich von Herzen dankbar. Dennoch werde ich niemals ihre Schreie vergessen, die all das Leid des Engels so deutlich ausdrückten.
Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass nie wieder ein Galgo - oder auch ein anderes Tier - in eine solche Lage gerät und soviel Leid erleben muss, dass ihm ausser Schmerzens- und Angstschreien nichts mehr möglich ist. Und dafür kämpfe ich. Tag für Tag. Seit Jahren. Und auch in Zukunft.❤️
 
Teil 5, 29.09.2024:
Gedanken und Verarbeitung Carmen - ❤️Lara❤️
Ich habe in den vielen Jahren als Tierschützerin in Spanien viele schlimme Notfälle gesehen. Ich habe viele ausgesetzte, verletzte, vernachlässigte und unterernährte Engel gesehen. Ob ich mich daran gewöhnt habe? - Nein!
Ich habe gelernt, damit umzugehen, sodass ich für die Tiere weitermachen kann. Es soweit beiseite zu schieben und zu verdrängen, dass es mich nicht völlig kaputt macht.
Dennoch gibt es immer wieder Fälle, die auch mir nach wie vor komplett den Boden unter den Füssen wegziehen. Einer davon war Lara.
Die Galga wurde von einem älteren Herrn, dem Grossvater des Besitzers, wie sich später herausstellte, am Refugiotor abgegeben. Das ganze Team, das den Engel entgegen nahm, war absolut schockiert, und kontaktierte mich umgehend mit der Bitte, Lara sofort in die Klinik bringen zu dürfen, was selbstverständlich auch umgehend geschah.
Lara war einer der schlimmsten Fälle, den wir gesehen haben. Und einer der wenigen, für den wir zumindest für ein bisschen Gerechtigkeit sorgen konnten.
Der Engel war dermassen abgemagert und ausgehungert, dass es kaum zu glauben war, dass sie noch stehen konnte. Zudem war sie komplett dehydriert und mit Bisswunden übersät. Ihre Rute zeigte ebenfalls massive Bisswunden. Die schockierende Vermutung des Tierarztes war, dass sie sich diese selbst zugefügt hatte. Wie verzweifelt und ausgehungert musste dieser Engel gewesen sein, dass sie ihre eigene Rute angenagt hat? Wie sehr und wie lange musste sie leiden, bis sie in diesem Zustand im Refugio ankam.
Trauer, Schmerz, Ohnmacht und eine unglaubliche Wut überkamen mich, als ich den Engel zwei Tage nach Ankunft in der Klinik zum ersten Mal live sah.
Dank ihrem Chip wussten wir, dass der Besitzer der Enkel des Mannes war, der sie uns gebracht hatte. Ich ging mit Lara direkt aus der Klinik auf den Polizeiposten und erstattete Anzeige gegen den Besitzer. Der Polizist machte Fotos des misshandelten Engels und nahm die Anzeige auf, zudem hatten wir win tierärztliches Gutachten. Meine Hoffnung war, für Lara dadurch für ein wenig Gerechtigkeit zu sorgen, und anderen Hunden ein solches Schicksal durch diesen Menschen zu ersparen.
Gleichzeitig hiess es natürlich weiterhin, um Lara‘s Leben und ihre Rute zu kämpfen. Lange habe ich so sehr um sie gebangt. Aber die kleine Kämpferin hat sich mit einem unglaublichen Kampfgeist ins Leben zurückgekämpft. Sie kam nach und nach immer mehr zu Kräften, und wir konnten glücklicherweise sogar ihre Rute retten, obwohl diese teilweise so tiefe, nekrotische Verletzungen hatte, dass wir lange Zeit nicht wussten, ob eine Amputation nicht doch noch nötig sein würde.
Während ich Tag für Tag mit und für Lara kämpfte, wurde ich vom ehemaligen Besitzer kontaktiert, welcher die Anzeige erhalten hatte. Er drohte, mir Lara nicht zu überschreiben, wenn ich die Anzeige nicht zurückziehen würde. Ich wollte mich nicht erpressen lassen, aber wie hätte ich den Engel jemals wieder diesem Menschen überlassen können. So entschied ich, für Lara, erneut auf den Polizeiposten zu gehen, und meine Anzeige mit der Faust im Sack zurückzuziehen. Dort angekommen, half uns das Schicksal ein wenig. Ich traf auf denselben Polizisten, der meine Anzeige aufgenommen hatte. Er verstand nicht, wieso ich diese Anzeige zurückziehen wollte. Ich erklärte ihm die Hintergründe, und meine Anzeige wurde zurückgezogen, gleichzeitig erstattete der Polizist aber selbst eine. Somit wurde ich von der Anklägerin zur Zeugin, und Lara war sicher.
Während es Lara immer besser ging und sie sich Schritt für Schritt zu einer wunderbaren Kuschelmaus entwickelte, half sie, ohne es zu wissen, auch dabei, ein Exempel zu statuieren. Ihr Peiniger war bereits vorbestraft, und er wurde vor Gericht für das, was er dem Engel angetan hatte, verurteilt. Das Urteil enthielt die Übernahme aller Kosten für die Behandlung von Lara, zudem ein einjähriges Halteverbot für Hunde und eine bedingte Haftstrafe mit zweijähriger Bewährungsfrist.
Nichts davon kann jemals wieder gut machen, was Lara - und vermutlich auch andere Engel vor ihr - erleiden mussten, aber ich war trotzdem mehr als dankbar für dieses Urteil - die Gerechtigkeit hatte gesiegt.
Und dies, obwohl Galgos als Jagdhunde in Spanien noch nicht einmal unter dem Schutz des Tierschutzgesetzes stehen.
Laras unbändiger Lebenswille und Kampfgeist und ihr wundervolles Wesen werden mir immer in Erinnerung bleiben, und der wunderbare, starke Engel hat auf ewig einen grossen Platz in meinem Herzen.❤️
Eure Carmen
 
❤️GEMEINSAM STARK FÜR TIERE!❤️

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