❤️Gedanken von Carmen❤️

von Parenas Pfotenhilfe (Kommentare: 0)

In den letzten Tagen ist es still um mich geworden. Ein bewusster Rückzug. Ein wenig Abstand von der Welt.
Nicht aus Kälte. Nicht aus Gleichgültigkeit. Sondern weil das Herz Zeit brauchte, um zu begreifen, was kaum zu begreifen ist.
Innerhalb von nur 24 Stunden mussten zwei Seelen gehen. Zwei Hündinnen. Zwei Herzen. Zwei Engel.
Damara. Jemma.
Die Diagnose war unerbittlich. Schwere Metastasen. Kein Kampf mehr, der zu gewinnen war.
Nur noch Liebe. Nur noch Loslassen. Nur noch dieses leise Zerbrechen, wenn man das Richtige tut und es sich doch so falsch anfühlt. Und doch war ihr letzter Weg kein einsamer.
Bis zum letzten Atemzug waren sie nicht allein. Sie durften gehen, eingehüllt in Wärme, in Vertrautheit, in dieses unsichtbare Band aus Vertrauen, das über den letzten Moment hinausreicht. Keine Angst. Keine Einsamkeit. Nur Nähe. Nur Liebe.
Ihre Augen schlossen sich nicht im Dunkeln, sondern im Wissen, geliebt zu sein. Getragen. Behütet. Sanft.
Für Damara. Für Jemma.
Wunderschöne Urnen wurden ausgesucht – mit einem Regenbogen. Ein Symbol für Hoffnung. Für Verbindung. Für das Versprechen, dass nichts wirklich endet.
Und dann, aus dem Nichts – gestern. Und heute wieder. Regenbögen am Himmel. Nicht gesucht. Nicht erwartet. Einfach da.
Mitten im gebrochenen Herzen hinterlassen sie Wärme.
Ein leises Flüstern im Wind: „Wir sind frei „Wir sind angekommen.“ „Liebe endet nicht.“
Damara. Jemma.
Ihr habt nur die Seite gewechselt. Nicht die Herzen verlassen. Das sind meine Gedanken.
Leise Worte aus einem Herzen, das trauert – und gleichzeitig unendlich dankbar ist für zwei Engel.
@Carmen

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