1. Oktober, ein schwarzer Tag für die Jagdhunde Spaniens

von Parenas Pfotenhilfe (Kommentare: 0)

Heute beginnt in Spanien wieder die Jagdsaison.
Für uns ist das nur ein Datum im Kalender. Für zehntausende Galgos, Podencos und andere Jagdhunde beginnen Monate voller Angst, Erschöpfung und Leid.
Sie werden gezüchtet, trainiert und eingesetzt, um zu funktionieren. Schnell zu sein. Ausdauernd zu sein. Leistung zu bringen.
Doch was passiert mit denen, die nicht mehr können?
Mit denen, die sich verletzen?
Mit denen, die zu langsam werden?
Wer zu langsam ist, sich verletzt oder nicht „funktioniert“, wird aussortiert. Nach dem Ende der Saison trifft es dann noch viel mehr Hunde. Tierschützer schätzen, dass jedes Jahr über 50.000 Jagdhunde ausgesetzt oder getötet werden Zahl steigend.
Das Bittere daran: Seit 2023 hat Spanien ein Tierschutzgesetz, das Hunde als fühlende Wesen anerkennt. Jagdhunde sind davon aber ausgenommen. Der gleiche Hund ist also geschützt, wenn er auf dem Sofa liegt, aber schutzlos, sobald er für die Jagd eingesetzt wird.
Das Team in Spanien sieht die Folgen jeden Tag vor Ort: verängstigte, abgemagerte und verletzte Hunde, die nie erfahren haben, wie sich Geborgenheit anfühlt.
Und genau deshalb dürfen wir nicht wegsehen.
Hinter jedem dieser Hunde steht ein Leben.
Ein Herz, das schlägt.
Ein Körper, der Schmerzen fühlt.
Eine Seele, die fühlt und Vertrauen lernen kann.
Und vielleicht beginnt für manche von ihnen genau heute der Weg in ein anderes Leben.
Ein Leben, in dem sie nicht mehr funktionieren müssen.
Ein Leben, in dem sie einfach Hund sein dürfen.????
Wir werden sie nicht vergessen. Wir werden hinsehen. Und wir werden weiter für sie kämpfen.

Zurück

Einen Kommentar schreiben